Meldungen Archiv

Mai 2006

Neuer Vorstand gewählt. [81 KB]

 

15. Juni 2007

Kirchentag in Köln

 

Die Präsenz der BEFAH auf dem evangelischem Kirchentag 2007 in Köln war ein großer Erfolg. Die Lage des Standortes direkt am Zugang der Halle 3.1 machte viele Besucher auf den Stand aufmerksam, der gut bestückt und überschaubar gehalten war. Große Zustimmung war aus vielen Besucherschichten zu hören. Weiterhin konnten zahlreichen Hilfensuchenden geholfen werden. Dabei wurden auf die vielen Elterngruppen in Deutschland unter dem Dach der BEFAH hingewiesen. Den ebenfalls anwesenden Kritikern konnten wir mit guten Argumenten entgegentreten.

 

Viele Prominente aus Politik und Kultur besuchten den Stand der BEFAH, darunter auch Claudia Roth und der Schriftsteller Hans Georg Wiedemann. Vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend kam ebenfalls viel Lob. Erfreut haben uns auch viele Diskussionen mit Pädagogen und anderen Vertretern aus dem Erziehungs- und Bildungsbereich.

 

 

15. Oktober 2007

Bekanntmachung Bundeselterntreffen 2007

 

Alle Informationen finden Sie hier in dieser PDF Datei [145 KB]

 

20. Januar 2008

Schirmherrschaft der Bundesfamilienministerin Dr. Ursula von derLeyen über Christival in Bremen

 

Irritiert hat der Bundesverband der Eltern, Freunde und Angehörigen von Homosexuellen die Schirmherrschaft von Familienministerin Dr. Ursula von der Leyen über den Kongress Christival in Bremen zur Kenntnis genommen. Auf diesem Kongress wird auch die 'Offensive Junger Christen' in Reichelsheim/Odenwald und deren 'Institut für Jugend und Gesellschaft' mitwirken, die in diskriminierender Weise gegen Schwule und Lesben vorgeht, indem sie anbietet, diese Menschen 'umzupolen', d.h. Homosexuelle in Heterosexuelle zu verwandeln. Diese Annahme hat sich wissenschaftlich längst als falsch herausgestellt.

 

Der Bundesverband der Eltern, Freunde und Angehörigen Homosexueller e.V. - BEFAH – hatte die Familienministerin gebeten, die Schirmherrschaft über den Bundeskongress aus Anlass des 10-jährigen Bestehens des Bundesverbandes im November 2007 in Hamburg zu übernehmen. Seitens der Familienministerin wurde kommentarlos abgelehnt.

 

Der Bundesverband (BEFAH) geht davon aus, das die Ministerin sich nicht als Ministerin aller Familien, jungen und älteren Menschen verstehen, sondern nur die Familien, junger und älterer Menschen unter Ihren besonderen Schutz

nehmen, die Ihrer parteiisch-ideologischen Ausrichtung genehm ist.

 

 

09. Februar 2008

Einladung zu Mitgliederversammlung und Elternseminar

 

Der Vorstand des BEFAH e. V. lädt alle Mitglieder zur ordentlichen Mitgliederversammlung nach Nürnberg ein. Gäste sind bei dieser Veranstaltung ausdrücklich willkommen.

 

Am Tag zuvor findet ein Elternseminar statt, das sich mit dem Thema zur Diskriminierung unserer Kinder durch Sprache beschäftigen wird. Unter Anderem werden unter fachkundiger Anleitung Wege aufgezeigt mit diesen Diskriminierungen umzugehen und Ihnen zu begegnen.

 

 

20. April 2008

 

Das Plakat der BEFAH Unser Plakat zur Protestveranstaltung in 450x318 Pixel

 

Der BEFAH präsentiert sich bei den Protestveranstaltungen zum Christival in Bremen.

 

BEFAH wird bei den Protestveranstaltungen zum Christival mit neben stehendem Plakat und weiterem Informationsmaterial teilnehmen. Das Plakat soll unseren Protest gegen die Thesen der Veranstalter untermauern, die die Ansichten vertreten, Homosexualität sei eine Krankheit und therapiebar.

 

Auf diesem Kongress kritisierten wir auch die 'Offensive Junger Christen' in Reichelsheim/Odenwald und deren 'Institut für Jugend

und Gesellschaft' mitwirken sollte. Diese Gruppe geht in diskriminierender Weise gegen Schwule und Lesben vor, indem sie anbietet, diese Menschen 'umpolen' zu können, d.h. Homosexuelle in Heterosexuelle zu verwandeln. Diese Veranstaltung wurde mittlerweile abgesagt.

 

Der BEFAH erklärt:

 

Das die sexuelle Orientierung und Disposition nicht im sozio-kulturellen Umfeld oder gar im schuldhaften Erziehungsprozess der Eltern erworben werden. Dr.Walter Conzelmann, 79106 Freiburg, Wentzingerstr.32 ( e-mail: walter . conzelmann [at] t-online . de) sagt dazu:

 

"Wie überflüssig wären viele hitzige und bösartige Attacken gegen Schwule und Lesben, wenn sich die wohl begründete Einsicht des Schweizerischen Katholischen Frauenbundes Bahn schaffen würde: Die Annahme, mit Hilfe der Seelsorge könnten Lesben und Schwule zu heteroorientierten Frauen und Männern umgepolt werden, ist wissenschaftlich längst als falsch erwiesen. Seelsorge hat sich immer mit dem ganzen Menschen zu befassen, ein erzwungener Verzicht auf Sexualität oder ein Umpolen darf nie das Ziel von Seelsorge sein. Seelsorge ist Heilssorge. Sie soll bestätigen, aufbauen, stärken, das Selbstwertgefühl steigern. Menschen, die ihre gleichgeschlechtliche Orientierung akzeptiert bzw. integriert haben, brauchen keine spezielle Seelsorge-Betreuung.“

 

 

 

25. Mai 2008

Abschlusserklärung des Bündnisses vom 04. Mai 2008:

 

Das Bündnis „Freiheit für Vielfalt“ hat das gestern zu Ende gegangene Christival durchgehend kritisch begleitet. Aus unserer Sicht waren die von uns durchgeführten Aktionen und die vorangegangene Pressearbeit ein voller Erfolg. Die von uns kritisierten Themen (v.a. die Diffamierung homosexuell liebender Menschen, sowie die Haltung des Seminaranbieters „Die Birke e.V.“ zu Schwangerschaftsabbrüchen) wurden in einer breiten Öffentlichkeit diskutiert.

 

Die zunächst spontan erfolgten Solidarisierungs-Bekundungen mit den Christival-VeranstalterInnen und die zwischenzeitlich oftmals sehr viel differenziertere Sichtweise, auch in Reihen der evangelischen Kirche, zeigen, dass unsere Aufklärungsarbeit erfolgreich und notwendig war. Unser Grundtenor, dass Christival an sich nicht abzulehnen, sondern lediglich einzelne Inhalte zu kritisieren hat eine solche, für alle Seiten fruchtbare Diskussion erst möglich gemacht. Wir hoffen das auch die von uns kritisierten Gruppen in Zukunft die Vorteile einer offenen Diskussion miteinander an Stelle von pauschalen Diffamierungen Andersdenkender erkennen.

Wir bedanken uns bei den vielen Bremer Bürgerinnen und Bürgern, die zu unseren Informationsveranstaltungen kamen um ihre Solidarität mit uns zu bekunden, mit zu diskutieren und unsere Aktionen zu unterstützen. Die Reaktionen der Christival-TeilnehmerInnen auf unseren Protest fielen sehr unterschiedlich aus. Es gab sowohl pauschale Veurteilungen unserer Kritik und zum Teil auch Ansichten, die nur als selbstgerecht beschrieben werden können, als auch ernsthafte Diskussionen mit interessierten TeilnehmerInnen des Christivals. Einzelne fanden unsere Kritik auch mehr als berechtigt, was uns besonders gefreut hat.

 

Überschattet wurden unsere Aktionen durch zum Teil gewalttätige Ausschreitungen anderer christival-kritischer Gruppen. Es war für uns sehr erfreulich, dass in diesem Fall in der Öffentlichkeit friedlicher Protest und militante Aktionen nicht in einen Topf geworfen wurden. Lediglich in einzelnen Veröffentlichungen von evangelikaler Seite fand eine solche Differenzierung nicht statt. Es besteht der Eindruck, dass hier ein erneuter Versuch gemacht wird, alle KritikerInnen pauschal zu verunglimpfen. Das Bündnis „Freiheit für Vielfalt“ hat bereits zum Zeitpunkt seiner Gründung Gewalt als Mittel des Protestes abgelehnt. Unsere Aktionen verliefen durchgängig friedlich. Wir haben niemanden zu Gewalttätigkeiten angehalten oder diese gut geheißen.

Eine Distanzierung der Christival-Verantwortlichen von den fraglichen Seminaren, bzw. den Seminar-AnbieterInnen ist bis heute nicht erfolgt. Wir hoffen daher, dass die in Bremen angestoßene Diskussion zu diesen Themen weitergeht.

22. Juni 2008

Am 29. März 2008 fand das dritte Elternseminar in Stein bei Nürnberg statt.

 

Der Bundesvorstand verfolgt damit folgende Ziele:

Wir Eltern sollten immer mehr Kompetenz gewinnen, für Beratung und Seelsorge.Wir sollten Mut gewinnen, aufrecht und kompetent unseren Standpunkt zu vertrete.

 

Dieser Verband fußt auf der biologisch-naturwissenschaftlichen Erkenntnis, dass Homosexualität angelegt ist und nicht durch Erziehung, Sozialisation oder Religion erworben wird.

 

Das offen zu vertreten will immer wieder gelernt seinDiese Einsicht führt uns allerdings auch aus der Opferrolle heraus. Und in diese dürfen wir uns nicht drängen lassen, sonst diskriminieren wir uns und damit auch die Kinder.Ich halte solche Sätze wie „dann kriege ich keine Enkelkinder“ für diskriminierend. Denn ich habe gar keinen Anspruch darauf. Auch unsere heterosexuellen Töchter und Söhne sind nicht verpflichtet, uns Enkel zu bringen. Und wie diskriminierend ist das für zwei Menschen, wenn es aus biologischen Gründen nicht geht. Wir gehen ja zurück in jene Zeiten, die es als Schande erachteten, unfruchtbar zu sein.

Wir sollten uns immer bewusster machen, was für Vor-Urteile in uns leben, die uns solche Sätze sagen lassen. Bloß, weil die Hetero-Menschen die Mehrheit bilden, sind sie noch nicht die Norm.

 

Das Thema des Seminars lautete denn auch: Diskriminierung durch Sprache.

 

Am 30. März fand dann die ordentliche Mitgliederversammlung statt. Turnusgemäß wurde der Vorstand gewählt. Die erkrankte Schriftführerin Renate Löhr stellte ihr Amt zur Verfügung. Es wurde als Schriftführerin Christa Bauer gewählt. Die übrigen Vorstandsmitglieder wurden in ihren Ämtern bestätigt.

Offene Briefe

 

  • Offener Brief an die katholischen Mitglieder des deutschen Bundestagesvon Wilibald Schütz im Oktober 2003 PDF-Datei [74 KB]
  • Offener Brief an Kardinal Ratzinger von Claudio Micale im August 2003 PDF-Datei [91 KB]
  • Gegen die "Schwulen-Hetze" der Katholischen Kirche von Gabriele und Wilibald Schütz im August 2003 PDF-Datei [77 KB]
  • Offener Brief an Kardinal Ratzinger von Roswitha Schirra im August 2003 PDF-Datei [79 KB]